Top 5 Tagesgeldkonten

Tagesgeldkonto Auswahlkriterien

Da Tagesgeldkonten heute von fast jedem Kreditinstitut angeboten werden, ist die Auswahl für den Anleger natürlich groß. Bevor man sich jedoch an die Aufgabe begibt, die Angebote der Banken im Tagesgeldbereich zu vergleichen, sollte man zunächst klären, ob das Tagesgeld überhaupt das „richtige“ Anlageprodukt ist. Die Auswahlkriterien für ein Tagesgeldkonto als Geldanlage sind in erster Linie hohe Sicherheit, Gebührenfreiheit und schnelle Verfügbarkeit des Kapitals. Wer also sicher und jederzeit verfügbar anlegen möchte, und dabei keine überdurchschnittlichen Renditen erwartet, für den ist das Tagesgeld sicherlich eine gute Alternative. In einem zweiten Schritt geht es dann darum, den „besten“ Anbieter zu finden. Und auch dazu gibt es verschiedene Auswahlkriterien, auf die man beim Vergleich achten sollte.


Der Zinssatz als wichtigstes Auswahlkriterium beim Tagesgeldkonto

Da Tagesgeld ohnehin eine sichere Anlageform ist, ist das wichtigste Auswahlkriterium beim Anbietervergleich natürlich der Zinssatz, den man für auf dem Konto befindliche Anlagesummen von der Bank erhält. Ein Vergleich der verschiedenen Zinssätze ist allerdings nicht immer ganz einfach, denn es spielen bei der „Festlegung“ des Zinssatzes seitens des Anbieters verschiedene Kriterien eine Rolle. So bieten die meisten Banken zum Beispiel Zinssätze an, die sich je nach Höhe des Guthabens auf dem Tagesgeldkonto unterscheiden, was auch als Zinsstaffel bezeichnet wird. So kann es vorkommen, dass man für eine Anlagesumme von beispielsweise 15.000 Euro einen Zinssatz von 1,90 Prozent bekommt, während für eine Anlagesumme von 80.000 Euro ein Zinssatz von 1,60 Prozent gezahlt wird. Bitte beachten: Beim Tagesgeld ist es insoweit mit der Zinsstaffel etwas unüblich, als dass die Banken für relativ hohe Anlagesummen geringere Zinssätze als für kleinere Anlagesummen zahlen. Ferner spielt es auch noch eine Rolle, ob man das Tagesgeldkonto neu eröffnet (Neukunde), oder ob man das Konto bereits längere nutzt (Bestandskunde), denn Neukunden bekommen mitunter für einen gewissen Zeitraum höhere Zinssätze.


Weitere Auswahlkriterien beim Tagesgeldkonto

Da die Zinssätze sich zwischen den Banken oftmals sehr ähneln, sind noch weitere Auswahlkriterien beim Vergleich der Tagesgeldkonten zu beachten. Dazu zählt beispielsweise die Höhe der Einlagensicherung. Diese ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, aber derzeit (2010) beträgt sie nur 50.000 Euro, während die meisten Banken eine private, deutlich höhere Absicherung, anbieten können. Wer also mehr als 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto anlegt, sollte sich über die Höhe der privaten Einlagensicherung informieren. Ein weiteres Auswahlkriterium kann auch der Zeitpunkt der Zinsgutschrift sein, also ob die Gutschrift monatlich, quartalsweise oder einmal im Jahr erfolgt. Daraus ergeben sich nämlich die Zinseszinsen, auch wenn der Unterschied erst bei größeren Anlagesummen wirklich erwähnenswert ist.