Top 5 Tagesgeldkonten

Tagesgeld

Das Tagesgeld ist inzwischen eine relativ bekannte Anlageform geworden, nachdem diese Art der Geldanlage noch vor etwa zehn Jahren fast nur von Banken und großen Unternehmen genutzt werden konnte, da es sehr hohe Mindestanlagesummen im Bereich von umgerechnet 100.000 Euro und mehr gab. Heute jedoch ist ein wesentliches Merkmal der Tagesgeldanlage unter anderem auch, dass selbst Kleinanleger diesen Anlageprodukt nutzen können, da es keine Mindestanlagesummen mehr gibt. Es gibt einige Hauptmerkmale, die das Tagesgeld als Geldanlage auszeichnen, von denen die meisten auch Vorteile dieser Anlageform sind.


Tagesgeld ist jederzeit verfügbar

Ein Hauptmerkmal und großer Vorteil des Tagesgeldes ist die jederzeitige Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Das angelegte Kapital ist nämlich täglich verfügbar, daher auch der Name Tagesgeld. Die Verfügung muss dabei nicht vorher angekündigt werden bzw. es sind keine Kündigungsfristen, wie etwa bei Spareinlagen, einzuhalten. Jeder auf dem Tagesgeldkonto befindliche Betrag kann also täglich abgerufen werden, ohne das dabei Kosten entstehen würden. Diese jederzeitige Verfügbarkeit ist sicherlich auch ein Vorteil des Tagesgeldes im direkten Vergleich mit dem Festgeld als relativ ähnliches Anlageprodukt.


Das Tagesgeld als sichere Anlage durch Einlagensicherung

Neben der jederzeitigen Abrufbarkeit des angelegten Kapitals ist die zweite Haupteigenschaft des Tagesgeldes, und zugleich der zweite große Vorteil dieses Produktes, die hohe Sicherheit. Generell gibt es beim Tagesgeld weder ein Kursrisiko noch ein Zinsrisiko, auch wenn es sich um einen variablen Zinssatz handelt. Aber durch die tägliche Abrufbarkeit kann man als Anleger sofort auf negative Zinsentwicklungen reagieren. Legt man sein Kapital auf einem Tagesgeldkonto bei einer Bank an, die in der Eurozone ansässig ist, so gibt es auch kein Währungsrisiko. Dieses muss allerdings beachtet werden, wenn das Konto nicht in Euro geführt wird. Auch die Einlagensicherung trägt zur hohen Sicherheit des Tagesgeldes bei, denn hier wird das Emittentenrisiko zu großen Teilen ausgeschaltet. Gesetzlich sind derzeit bis 50.000 Euro je Kunde geschützt, ab 2011 werden es dann 100.000 Euro sein. Allerdings haben viele Banken hierzulande noch private Einlagensicherungen, die bis in den Bereich von vielen Millionen Euro je Anleger reichen.


Die Verzinsung beim Tagesgeld

Einziger Nachteil beim Tagesgeld ist im Grunde die vergleichsweise geringe Rendite. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass es sich eben um eine äußerst sichere Form der Geldanlage handelt, was einer hohen Rendite immer gegenüber steht. Der Zinssatz unterscheidet sich von Bank zu Bank, und innerhalb eines Anbieters zumeist auch bei unterschiedlichen Anlagesummen. Mitunter bieten Banken auch hin und wieder Sonderzinssätze für Neukunden an, die in der Regel mit einer zusätzlichen Bedingung, wie etwa einem Depotübertrag, verknüpft sind.