Top 5 Tagesgeldkonten

Tagesgeld Hopping

Das Tagesgeld bietet als Geldanlage einige Vorteile, wobei sich einige Anleger sehr gut darauf verstehen, diese Vorteile zum Teil zum Leidwesen der Anbieter auszunutzen. Ein Vorteil des Tagesgeldes ist bekanntlich die Tatsache, dass das Guthaben täglich abgehoben werden kann. Darüber hinaus kosten weder die Eröffnung noch die Auflösung eines Tagesgeldkontos Gebühren. Diese beiden und noch ein dritter Faktor sind die Grundlage dafür, dass immer mehr Anleger das so genannte Tagesgeld Hopping durchführen. Mit Tagesgeld Hopping ist gemeint, dass der Kontoinhaber in unregelmäßigen Abständen, aber meistens innerhalb eines relativ geringen Zeitraums, von Anbieter zu Anbieter wechselt, um jeweils die besten Zinsen zu erhalten.


Tagesgeld Hopping um den besten Zinssatz zu bekommen

Der Hauptgrund für das Tagesgeld Hopping ist natürlich, dass der Anleger immer bei der Bank sein Tagesgeld nutzen möchte, bei der die besten Tagesgeldzinsen zu bekommen sind. Und da sich die Zinssätze relativ häufig ändern und daher auch mal die eine, und dann wieder die andere Bank den besten Zinssatz anbieten, kann ein jeweiliger Wechsel durchaus lohnenswert sein. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass einige Banken in Abständen für Neukunden besonders gute Zinsen anbieten, was natürlich ebenfalls ein Anreiz für das Tagesgeld Hopping darstellt.


Neukundenbonus begünstigt das Tagesgeld Hopping

Viele Banken „beschweren“ sich zwar mittlerweile über das Tagesgeld Hopping und den damit verbundenen häufigen Wechsel der Kunden zu einem anderen Anbieter, aber zum Teil haben die Banken auch selbst die Grundlage dafür geschaffen, dass das Tagesgeld Hopping überhaupt attraktiv für den Anleger sein kann. Neben der kostenlosen Eröffnung und vor allem Auflösung des Tagesgeldkontos ist das auch die Tatsache, dass Neukunden oftmals einen höheren Zinssatz als Bestandskunden bekommen. Warum den Banken anscheinend ein neuer Kunde wichtiger zu sein scheint, als einen vorhandenen Kunden zu halten, ist dabei nicht ganz nachvollziehbar. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass oftmals bereits der Kunde als „Neukunde“ gilt, der in den vergangenen sechs oder auch zwölf Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Bank hatte. Im besten Fall kann man so also in einem Jahr zweimal „Neukunde“ bei ein und der selben Bank werden.