Die Einlagensicherung als Schutz

Tagesgeld EinlagensicherungEin sehr wichtiger Teil der hohen Sicherheit von Tages- und Festgeld ist unter anderem auch die Einlagensicherung. Neben Tagesgeld und Festgeld fallen nur noch Guthaben auf Girokonten und Spareinlagen in den Bereich der Einlagensicherung.Diese Sicherung zielt allgemein darauf ab, das Emittentenrisiko zu minimieren, zumindest bis zu einer bestimmten Anlagesumme. Ein Emittentenrisiko gibt es im Grunde, mit Ausnahme von Investmentfonds, bei jeder Art von Bankprodukt, so auch beim Tages- und Festgeld. Denn sollte die jeweils kontoführende Bank insolvent wäre, müsste der Anleger mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass seine Einlagen verloren wären. Durch die Einlagensicherung hingegen soll genau das vermieden werden, nämlich dass der Anleger sein Geld bei einer Insolvenz verlieren würde.


Die gesetzliche Einlagensicherung

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Einlagensicherung, nämlich die gesetzliche und die private Einlagensicherung. Die gesetzliche Sicherung der Einlagen gilt für alle Banken im Euroraum und beinhaltet, dass alle Kundeneinlagen auf den vier genannten Anlagekonten bis zu einem Guthaben in Höhe von maximal 50.000 Euro (je Kunden) bei einer eventuellen Insolvenz der Bank geschützt sind. Zudem hat der Anleger einen Anspruch darauf, sein Geld innerhalb von 30 Tagen zurück zu bekommen. Ab dem Jahr 2011 wurde die gesetzliche Einlagensicherung auf 100.000 Euro pro Kunde erhöht.


Die private Einlagensicherung

Während die gesetzliche Einlagensicherung für alle Kunden ausreichend ist, die nicht mehr als 50.000 bzw. ab 2011 dann 100.000 Euro auf einem Tages-, Giro-, Spar- oder Festgeldkonto angelegt haben, so könnten Anleger mit einer höheren Anlagesumme natürlich dennoch bei Insolvenz der Bank Kapitalverluste erleiden. Daher sind die meisten deutschen Banken, und auch einige europäische Banken, noch zusätzlich einem privaten Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Die geschützten Anlagesummen sind hier meistens deutlich höher als im gesetzlich vorgeschriebenen Bereich. Meistens gilt als Höchstsumme je Anleger ein Wert von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank, was mitunter bis in den Bereich von zwei- oder sogar dreistelligen Millionen Euro Beträgen gehen kann.


Einlagensicherung Fazit

Alle Banken in unserem Tagesgeldvergleich schützen ihre Kundeneinlagen durch z.B. die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken e.V. Die jeweilige Einlagensicherungsgrenze pro Kunde ist bei jedem Angebot deutlich ausgewiesen. Bei ausländischen Banken greift die staatliche Einlagensicherung. So sind bei der niederländische CreditEurope Bank die Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 € über den Staat abgesichert. Einlagen bei der Bank of Scotland sind staatlich bis zu einer Höhe von 50.000 Pfund pro Kunde abgesichert.


[sppg_rating]


Top 5 Tagesgeldkonten

Consorsbank 1,00 %
Alpha Bank Romania 0,77 %
Renault Bank direkt 0,70 %
Hoist Finance 0,60 %
PSA Direktbank 0,55 %
Anlagesumme 10.000 €