Festgeldzinsen

Beim Vergleich der Anbieter für Festgeld achten die meisten Verbraucher naturgemäß in erster Linie auf die Festgeldzinsen und deren Ausprägung, denn man möchte schließlich so viele Zinsen wie möglich bekommen. Dabei ist gerade beim Festgeld wichtig zu wissen, dass ein Anbieter meistens verschiedene Zinssätze für sein Festgeldkonto anbietet. In dem Zusammenhang wird auch von einer Zinsstaffel gesprochen, denn die Zinshöhe richtet sich in aller Regel sowohl nach der Summe der Anlage als auch nach der Laufzeit, für die sich der Verbraucher entschieden hat. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Fakten, die man zu den Festgeldzinsen wissen sollte, wie zum Beispiel den Zeitpunkt der Zinsgutschrift und ob es sich um feste oder variable Zinsen handelt.


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Die Vorteile der Festgeldzinsen

Viele Verbraucher vergleichen zunächst das Tagesgeld mit dem Festgeld der verschiedenen Banken, um sich dann für die passende Geldanlage zu entscheiden. Was die Konditionen angeht, so haben die Festgeldzinsen für viele Verbraucher gegenüber den Tagesgeldzinsen einen ganz entscheidenden Vorteil. Und zwar besteht dieser Vorteil darin, dass die Festgeldzinsen im wahrsten Sinne des Wortes „fest“ sind, also während der vereinbarten Festlegedauer nicht verändert werden können. Tagesgeldzinsen sind hingegen – bis auf Zinsgarantien für Neukunden – stets variable Konditionen, können also von der Bank jederzeit geändert werden. Das Festgeld bieten dem Verbraucher also eine hohe Kalkulationssicherheit, denn er weiß mit Abschluss der Festgeldanlage genau, welchen Ertrag er während der Anlagedauer erzielen kann. Auch die Tatsache, dass die Festgeldzinsen bei steigender Anlagesumme sowie bei einer längerfristigen Anlagedauer höher werden, sehen sicherlich viele Verbraucher als einen Vorteil an.


Die Berechnung der Festgeldzinsen

Was die Berechnung der Festgeldzinsen angeht, so müssen immer die gewählte Laufzeit und der Anlagebetrag miteinbezogen werden. Der Verbraucher schaut sich also anhand der Zinsstaffel an, welcher Zinssatz für seine gewünschten Anlagekonditionen (Laufzeit und Anlagesumme) von der Bank gezahlt wird. Um nun zu berechnen, welche Konditionen der Anleger für die gewählte Anlagedauer erwarten kann, ist die Höhe der Summe einfach mit dem Satz an Zinsen zu multiplizieren. Wer also zum Beispiel 20.000 Euro bei einem Zinssatz von drei Prozent für ein halbes Jahr anlegen möchte, der erhält nach Ablauf von sechs Monaten Zinsen in Höhe von 300 Euro. Auf diese Art und Weise lassen sich die Festgeldzinsen im Prinzip für jede beliebige Anlagezeit errechnen. Man muss die Berechnung allerdings nicht manuell durchführen, sondern kann einen kostenlosen Festgeldrechner als Hilfsmittel nutzen.


Aktuelle Entwicklung der Festgeldzinsen

Für den Verbraucher ist jedoch von erhöhtem Interesse, wie sich das Festgeld aktuell entwickelt und was die Einlagensicherung der jeweiligen Bank bietet. Zu Anfang muss festgehalten werden, dass sich der Trend nicht positiv gestaltet. Als Beispiel soll die RaboDirect Bank dienen. Bis zum 15.04.2013 gab es 1,95 % auf Festgeld bei einer Laufzeit von einem Monat. Bei einer Anlagedauer über drei Monate konnte ein Plus von 2,05 Prozent erzielt werden. Seit dem 15.04.2013 ergeben sich nur noch 1,75 % für einen Monat und 1,85 % für drei Monate Laufzeit. Wer nun der Meinung sein sollte, der Sachverhalt beim Tagesgeld sei positiver gegenüber dem Festgeld, der hat sich getäuscht. Bis zum 15.04. erhielt der Verbraucher 1,85 % Zinsen auf das Tagesgeld. Seit dem 15.04. sind es nur noch schlappe 1,65 %, was jedoch im Vergleich der Angebote ein guter Schnitt ist. Noch offensichtlicher wird der Trend, wenn ein Blick in die Vergangenheit gewagt wird. Im Jahre 2008 konnte der Verbraucher 3,5 % Plus auf das Tagesgeld und über 5 % auf das Festgeld ergattern.


Prognose für die nächsten Monate

Insgesamt muss die Sachlage sehr kritisch beäugt werden. Zwar kann das Geld auf diese Art und Weise sicher angelegt werden, doch die Attraktivität der Zinsen wird laut Experten weiter abnehmen. In naher Zukunft ist mit Abschlägen im Bereich von 0,10 bis 0,25 % zu rechnen. Vereinzelt ist die Rede davon, dass Senkungen von 0,5 % im Bereich des Möglichen sind. Entscheidend ist der 2. Mai. An diesem Tag werden sich die Verantwortlichen der Notenbanken treffen. Es wird darüber diskutiert, ob der Leitzins weiter gesenkt wird. Problematisch ist vor allem, dass die Inflation bald bedenkliche Ausmaße erreichen könnte. Laut Experten sendet die Wirtschaft immer noch schwache Signale, was den Zinsmarkt zusätzlich beeinflusst.




Top 5 Festgeldkonten

Alpha Bank Romania 1,33 %
Banco Portugues de Gestao 1,20 %
Bulgarian American Credit Bank 1,12 %
BlueOrange Bank 1,11 %
Privatbanka 1,00 %
Anlagesumme 20.000 €
Anlagezeitraum 12 Monate