Direktbanken - Wer steckt da eigentlich hinter und wie sicher ist mein Geld?

Durch die verschiedenen Medien sind die Namen der führenden Direktbanken fast jedem schon einmal zu Gehör gekommen. In Tageszeitungen, Newslettern und auf Internetseiten werden die zum Teil schon erstaunlichen Angebote und Konditionen angepriesen um neue Kunden und somit neues Kapital für die Bank zu gewinnen.

Viele Anleger vertrauen dennoch auf die gute, alte Hausbank und nehmen deutlich schlechtere Konditionen in Kauf. Nicht jeder versteht, wieso die Automarken VW und BMW Direktbanken unterhalten und warum die filiallosen Banken Comdirect und 1822direkt mit solchen Konditionen werben und profitabel sein können.

Der Aspekt der Sicherheit ist wiefolgt zu bewerten. Alle in unserem Vergleich aufgeführten Banken gehöhren entweder dem deutschen Einlagensicherungsfonds an oder sind als Tochter der Sparkasse durch das Sicherungsnetz der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und Genossenschaftsbanken vor Pleiten geschützt. Weiteres zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Tagesgeld.

Häufig verstecken sich hinter den Direktbanken grosse, namenhafte Banken die mit Direktbanken als Tochtergesellschaften neue Kunden gewinnen möchten und dem Trend folgen wollen. So steckt hinter der Comdirect Bank keine geringere Großbank als die Commerzbank. Schon 1994 wurde die Comdirect gegründet und besteht seitdem vorwiegend in Deutschland mit einer klaren Position am Markt.

Die 1822direkt ist eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Damit genießt sie nicht nur die langjährige Erfahrung der Frankfurter Sparkasse sondern auch den gleichen Schutz vor einer Pleite.

Zur HypoVereinsbank gehört die mit der Comdirect Bank stark konkurrierende DAB Bank. Die HypoVereinsbank wiederum gehört zur grossen UniCredit Gruppe, einer italienischen Bank.

Als niederländische Bank ist die CreditEurope Bank an das in der EU geltende Einlagensicherungsgesetz gebunden. Tatsächlich sind in den Niederlanden aber Beträge bis 20.000 € vollständig geschützt, Beträge bis 40.000 € immerhin zu 90 %. Als Folge der Finanzkrise wurde die Grenze auf Beträge bis 100.000 € hochgesetzt.

Die Banken der Automobilherstellern BMW, Merzedes und Volkswagen sind ebenfalls Mitglied im Einlagensicherungsfonds der Banken.

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